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Food ohne Ende

Heute und Morgen gibt es nur gut 70 Kilometer pro Tag, denn ich muss etwas bremsen und will die volle, mir zur Verfügung stehende Frist ausnutzen in diesem wunderbaren Land. Radle momentan der Küste entlang in Richtung Bangkok und geniesse jeden Meter. Auch kulinarisch geniesse ich jeden Meter. In Thailand scheint sich alles nur um ein Thema zu drehen: das Essen. Hier wird an jeder Ecke gekocht, gebrutzelt und gebacken. Es duftet fast immer himmlisch. Heute zum Beispiel fuhr ich an einem Strassengrill vorbei, völlig abgelegen und der hatte sicher 15 Maiskolben und etwas in Blättern eingewickeltes über der Glut. War aber weit und breit der Einzige. Wer bloss isst all das was da produziert wird? In frequentierten Strassen ist es verhältnismässig ähnlich, hier steht nämlich ein Food-Wagen nach dem anderen. Oft sind es auch Motorräder mit ‚Seitenwagen‘ umgebaut zu kleinen Küchen. Es läuft einem das Wasser im Mund zusammen wenn man das Angebot betrachtet. Wichtig ist einfach zu erwähnen, dass es nicht scharf sein soll. Ich mag durchaus scharf und der Schärfegrad von ‚nicht scharf’ ist hier scharf genug. ‚Einwenig‘ scharf, ist definitiv zu scharf und am nächsten Tag sollte ich ja auf dem Sattel sitzen und nicht auf dem Topf…




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